Charakteristik: Ein Weißer Burgunder von der Mosel. Frisch, in spuren fruchtig, mineralisch, vom Terroir geprägt zeigt er Zitrusfrucht und eine Spur Exotik.
Empfehlung: Zur leichten, frischen Frühlings- oder Sommerküche, Spargelgerichten sowie zur asiatischen Küche.
Herkunft: Die Wurzeln des Weingutes liegen in der Zeit großer historischer Umwälzungen. Napoleon machte die Moselregion zu einem Departement Frankreichs und begann die mittelalterlichen Besitzstrukturen radikal zu ändern. Erstmals wurde mit dem Code Napoleon modernes Recht an der Mosel eingeführt und mit der Säkularisation wurde der bis dahin vorherrschende Großgrundbesitz der Kirchen und Klöster aufgelöst. Das damals führende Weingut an der Mosel war die Benediktinerabtei St. Maximin zu Trier. Der letzte Verwalter des Detzemer Gutshofes von St. Maximin war einer unserer Vorfahren. In der Säkularisation im Jahre 1803 übernahm er in der Detzemer Maximiner Klosterlay Weinberge der Trierer Abtei. Auf diesen Weinbergen gründet das Weingut Carl Loewen. Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Weingutes war die Übernahme von Weinbergen in der Laurentiuslay von dem Trierer Weingut Reichsgraf von Kesselstadt im Jahre 1982. Die Laurentiuslay ist wohl eines der Prunkstücke. 1995 konnte man einen Weinberg in der Thönricher Ritsch erwerben, ebenfalls eine Lage der 1. Klasse. Heute blickt man mit etwas Stolz auf 8,5ha Weinberge, die zu 93 % mit Riesling bepflanzt sind. Pinot blanc und Rivaner ergänzen den Riesling. Einen großen Stellenwert hat die Pflege der Weinberge. Bei fast zwanzig Durchgängen im Jahr wird versucht, den Reben optimale Wachstums- und Reifegegebenheiten zu schaffen, um die Trauben in bester Qualität zu ernten.
Ausbau: Spontanvergärung mit den sich auf den Traubenhäuten befindenden natürlichen Hefen im kühlen Keller über mehrere Wochen, bis zur Abfüllung lagern die Weine dann auf den eigenen Hefen.
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