Charakteristik: Purpur-Samtrot. Im Bouquet leicht nach Hefe und Nüssen. Sehr fein in den Aromen, sehr leicht fruchtig. Im Geschmack pfeffrig, leichter bis mittlerer Körper, nach Trockenfrüchten. Rustikal und kernig, aber angenehm. Im Nachklang voll mit deutlichem Tannin.
Empfehlung: Zu gebratenem Rinderhüftsteak, gegrillten Schweinesteaks, zu Hühnchen und Truthahn.
Herkunft: Armand de Corcy aus Nuits-Saint-Georges in Burgund ist einer der führenden negociants. Als solcher füllt er Weine aus dem Beaujolais, Burgund, Côtes du Rhône, Côtes du Ventoux, Macon und anderen Weinbaugegenden ab. Das französische Weinbaugebiet Morgon ist eines der 10 Cru des Beaujolais. Das Gebiet erhielt am 11. September 1936 den Status einer Appellation d'Origine Contrôlée (kurz AOC). Die 1132ha Rebfläche liegen auf dem Gemeinde-Gebiet von Villié-Morgon, einem Ort im Département Rhône. Hier entstehen Rotweine aus der Rebsorte Gamay, die weitaus tiefgründiger und langlebiger als meisten der Beaujolais-Crus sind. Die besten Weine der Appellation entstehen südlich von Villié-Morgon an der Hanglage Côte du Puy, am 352m hohen Mont du Puy gelegen. Die Namen der anderen Lagen sind les Micouds, les Grands Cras, les Charmes, Corcelette und Douby. Die anderen Beaujolais-Cru Weine sind Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Moulin à Vent, Régnié und Saint-Amour.
Ausbau: Die Weine werden mit der traditionellen Kohlensäure-Maischung bereitet. Diese Methode der Weinherstellung ist langsam und eignet sich nicht zur Herstellung von Beaujolais Nouveau, ergibt aber deutlich bessere Weine.Nach längerer Lagerung ähnelt der Morgon einem leichten Burgunder, der aus der Rebsorte Pinot Noir gekeltert wird. Dieser Effekt wird morgonnieren (auf französisch morgonner) genannt.
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