Charakteristik: Farbe: Helles Stroh. bpttlers note: Ohne Wasser: Aroma: Frisch und Süß. Frische Heunoten, Sommerfrüchte und Zitrone. Geschmack: Im Körper leicht. Ein anfänglicher Hauch von Wärme - delikat nach Chili. Süß und cremig, mit einem Hauch von reichem dunklen Zucker, der sich zu zeigen beginnt. Mit Wasser: Aroma: Malzig und frisch, mit gut definierten fruchtigen Noten - reife Sommerbeeren. Einflüsse von frischem Brotteig. Geschmack: Einige Wärme, mit einem definitiven Hauch Anis. Süß und geschmeidig. Im Nachklang lange und wärmend. Ein delikater malt mit einiger Komplexität.
Ausbau: Refill Sherry Hogsheads.
Besonderheit: Benrinnes liegt in der Speyside in der Nähe von Aberlour. Besitzer ist Diageo und sie ist in Betrieb. Ihr Wasser kommt aus den Scurran & Rowntree Burns. Der Benrinnes ist der mächtigste Gipfel der die Speyside unter sich liegen sieht. Die frühe Geschichte der distillery läßt vermuten, daß sie zu großen Teilen in den 1820ern vor allem eine Farm war und dann mehr und mehr Gebäude für Destilleriezwecke umgebaut wurden. Endgültig als Destillerie erbaut wurde sie 1929, nachdem sie überflutet und teilweise zerstört worden war. Sie hat außer in Kriegsjahren seitdem fast immer gearbeitet. Als malt von blendern hochgeschätzt und einer der wenigen, die als 1st Class gerated werden. Und solch einen Schatz gibt es - fast wollte man sagen natürlich - nicht als Abfüllung vom Eigentümer. Äußerlich sieht sie wie jede andere in den 1960er Jahren umgebaute Destillerie aus, aber innen gibt es einige Besonderheiten. 1964 wurde ein Saladin Box malting system anstatt der floor maltings eingebaut und für die folgenden 20 Jahre genutzt. Benrinnes nutzt eine Art der triple-distillation. Damit produziert sie einen spirit mit ungefähr 76% volume, einiges mehr, als mit herkömmlicher double distillation erreicht werden kann. Die stills sind zu dreien und nicht wie üblich paarweise gruppiert. Bis 1966 gab es nur ein set of stills, um die Kapazität zu verdoppeln wurde eine weiter Gruppe installiert. Benrinnes bietet auch Gelegenheit, worm-tubs für die Kondensation in Aktion zu sehen, die traditionellen Rohrspiralen, die einfach in kaltem Wasser liegen um die Alkoholdämpfe wieder zu gewinnen. Bei Dalwhinnie hatte man die worm-tubs gegen moderne condensers ausgetauscht - und den whisky total verändert. Worauf man reumütig wieder worm tubs installiert hat, die bis heute in Gebrauch sind.