Cragganmore in der Speyside am Südufer des Spey gelegen, wurde 1869-70 von John Smith, Besitzer von Ballindalloch und Glenfarclas gegründet und gebaut. Die Gebäude liegen in einer Senke im Windschatten des Craggan Mor Hill umd den eigenen, schnell fließenden Bach herum, The Craggan Burn der etwas weiter unten in den Spey mündet.
Unverdünnt prickelt er nicht in der Nase. Sehr frisch; erkennbar der Bruder des regulären 12-Jährigen, aber frischer. Reiche Apfel- und Pflanzen-Aromen, Honignoten im Vordergrund.
Erdbeeren, frischer Orangensaft, harte Fruchtbonbons, süß und sherrylastig. Mit der Zeit zeigt er Toffee, etwas Citrus und mehr Holz, keine Wunder nach 25 Jahren.
Zunächst duftig-blumig mit enormer jugendlicher Energie. Bei Faßstärke sehr süß am Anfang, mit einem Windstoß von Gewürzen, explosive Muskatnuss und Zimt. Bleibt vollmundig (vielleicht mit einer Spur von Salz) dann wird er im Nachklang spürbar trockener.
Weich nussig mit Marzipan und Apfel und Birnenfrucht, dann mehr kräutrige Noten. Etwas Wasser läßt aromatische Noten aufsteigen, während das Marzipan wächserner Fruchtigkeit Platz macht.
Superb nach komplexen Honigaromen - klarer Naturhonig. Balanciert von einer leichten Grassigkeit und sanften Gewürzen. Frisch und aromatisch mit einer wunderschönen Grazie.
Unabhängige Abfüllungen des Cragganmore sind sehr selten, vieles geht in die blends von Johnnie Walker. Daher ist der Cragganmore per se ein seltener malt. Die Abfüllung ist so neu, daß nicht einmal Duncan Taylor etwas dazu zu sagen hat.